Warum ich Fotos unserer Kinder im Internet zeige

Dieser Beitrag ist eine Antwort auf Romys Blogpost “Liebe Eltern im Social Web, wir müssen reden“. Darin schreibt die Bloggerin, dass sie ein Problem damit hat, wenn Eltern Fotos ihrer Kinder bei Facebook, Twitter oder Instagram hochladen. Sie will Eltern wie mich “wachrütteln”, damit wir endlich aufhören, einen großen Fehler zu begehen: Fotos unser Kinder mit anderen Menschen zu teilen. Denn dies verletze die Persönlichkeitsrechte unserer Kinder, die sich – je nach Alter – nicht wehren können und nicht verstehen, was wir mit ihren Fotos genau machen.

Romy schreibt in ihrem Beitrag von vielen ernsten Gefahren wie Kinderpornografie,  Mobbing und davon, dass die Kinderfotos im Web die ungestörte Entwicklung der Kinder stört. Wir Eltern sollten das Teilen von Kinderfotos – die ja zum Teil noch nicht mal niedlich sind! – doch bitte lassen, denn schließlich würden wir das ja nur aus Ego-Gründen und Selbstbestätigung tun.

Puh!

An dieser Stelle habe ich mich fast an meinem Morgenkaffee verschluckt und mir vorgenommen, diesen Antwort-Beitrag zu schreiben.

Romy hat an vielen Stellen sicher Recht. Natürlich sind wir mit unserer Mediennutzung Vorbild für unsere Kinder. Ich habe als Mutter die Pflicht, verantwortungsbewusst mit Fotos meiner Kinder umzugehen und Entscheidungen zu fällen, die meinen Kindern nicht schaden.

In vielen Punkten stimme ich jedoch nicht mit deiner Meinung überein. Hier vier Gedanken von meiner Seite zu diesem Thema:

1. Ich poste gerne Fotos unserer Kinder, denn die zwei gehören zu meinem Leben nun mal dazu

Liebe Romy, wenn man Kinder hat, dann nehmen sie plötzlich einen riesigen Teil des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns ein. Vor allem ein Baby beschäftigt einen (physisch und psychisch) rund um die Uhr. Man ist 24 Stunden am Tag Mutter oder Vater und das Thema Kind ist somit nonstop präsent. Meine Kinder sind also nicht nur ein “lustiges Fotomotiv”, sie sind ein Riesenbestandteil meines Lebens. Wenn ich nun also im Social Web aktiv bin und Fotos von mir und meinem Leben poste, dann wäre es nicht nur sehr schwierig, sondern auch irgendwie künstlich und verkrampft, überhaupt keine Fotos meiner Kinder zu zeigen. Kurz gesagt: wenn ich andere Menschen (Freunde, Familie, meine Twitter-Mom-Community, Kollegen) mit Fotos an meinem Leben teilhaben lassen möchte, dann gehören Fotos meiner Kinder für mich auch mit dazu.

2. Ich schädige nicht die Online-Reputation meines Kindes

Liebe Romy, wie du vielleicht weißt, schreibe ich über meine Kinder bei Twitter oder in diesem Blog nicht mit ihrem Klarnamen, sondern sie tauchen mit einem Pseudonym auf. Auch bei Instagram-Fotos steht niemals der Name meiner Kinder dabei. Sehr viele Eltern machen das so. Wenn ich heute den Namen meiner Kinder google, dann sehe ich, dass sie durch mich noch keine auffindbaren Spuren im Internet hinterlassen habe. Das können sie beizeiten gerne selbst tun.

3. Nicht jedes Kinderfoto ist peinlich oder pornografisch

Bei jedem Foto, das ich von meinen Kinder poste, überlege ich mir genau, ob mein Kind damit ein Problem haben könnte. Und ich denke nicht, das meine Kinder es doof finden, dass man sie öffentlich sehen kann wie sie malen, spielen, backen, durch Pfützen stapfen oder ein Eis essen. Ich erlaube mir sogar, Fotos meiner Kinder aus der Badewanne zu posten. Ein Stückchen nackter Kinderrücken oder speckige Babyarme sind für mich nichts peinliches oder pornografisches. Es ist fotografierte Normalität.

Romy, du schreibst, die Welt sei “schlecht und gemein”, und jedes Oben-ohne-Foto meiner Kinder kann ein Mensch mit pädophiler Neigung missbrauchen. Technisch hast du natürlich Recht. Aber ganz ehrlich, diese Weltanschauung liegt mir nicht und ich möchte sie auch nicht an meine Kinder weitergeben. Ich glaube seit fast 34 Jahren fest an das innere Gute im Menschen und wurde noch nie enttäuscht. Auch an meine Kinder möchte ich diese humanistische Überzeugung weitergeben und sie lehren, auf ihre innere Stimme zu hören, wenn es um andere Menschen geht. Ich werde sie darüber aufklären, dass es Menschen gibt, die fremde Fahrräder klauen, und dass es Menschen gibt, die böse zu Kindern sind. Aber ich möchte nicht, dass sie anderen Menschen (im Internet sowie im realen Leben) mit einer negativen Grundhaltung begegnen.

Je größer meine Kinder werden, desto weniger Fotos werde ich online von ihnen zeigen. Sind sie dann irgendwann in einem Alter, in dem sie das Internet begreifen können, werde ich mit ihnen besprechen, ob und welche Fotos ich posten darf und welche nicht. Wir Eltern werden mit ihnen die Möglichkeiten und Risiken der Selbstdarstellung im Internet besprechen, so dass sie nach und nach beginnen können, selbstbestimmt und aufgeklärt mit eigenen Fotos und Geschichten ihre  Story im Internet zu schreiben.

4. Kinderfotos für mehr Social Media Fame?

Romy, ich kenne keine Eltern, die Fotos von ihren Kindern posten, um ihr “Ego” oder ihre “Social-Media-Kanäle zu pushen”. Es geht auch nicht darum “Stolz wie Bolle” zu sein. Ich glaube, es ist in den meisten Fällen etwas anderes: Liebe. Eltern sind so voller Liebe für ihre Kinder, dass sie manchmal ein Ventil braucht. Und das kann ein Instagram-Foto sein, oder ein Tweet.  Es ist also das Gegenteil von einem Problem. Es ist einfach ein digitaler Ausdruck unserer Zuneigung.

DSC_0376

21 Gedanken zu „Warum ich Fotos unserer Kinder im Internet zeige

  1. Danke für deinen Post! Ich hatte den Artikel heute Morgen gelesen, mich irgendwie angesprochen gefühlt und dann das Ganze doch zu konstruiert gefunden um Zeit da rein zu investieren. Dein Artikel freut mich und so sehe ich es auch.
    (Die es auch suspekt findet, dass andere “Mami-Blogger suspekt finden”)

    Liebe Grüße,
    Heike

  2. Ich sehe es ähnlich und vielleicht in Details anders, aber das ist das verbindene.
    Ich überlege mir sehr genau, was ich über meine Kinder veröffentliche und auf welchem Kanal. Da gibt es privat auf Facebook selten aber doch Bilder der beiden für meine Freunde und ja es gab auch schon ein Titelbild. Über die allerersten Bilder habe ich sehr lange gegrübelt, aber es dann als Pendant zur Geburtsanzeige gesehen. Da gab es die beiden aber auch schon in zwei Tageszeitungen und ihren redaktionellen Online-Angeboten.

    Mittlerweile blogge ich auch – über die Zwerge. Dazu gibt es einen Instagram-Account. Und dort gibt es Bilder der beiden. Ich suche sie sehr bewusst aus und sie sind sicher nicht peinlich.

    Diese Entscheidungen habe ich, haben wir sehr bewusst getroffen. Für uns.

  3. Zu 1)
    Es gibt viele Menschen, die zu meinem Leben dazu gehören, dennoch poste ich deren Bilder nicht ungefragt. Deine Kinder kannst Du nicht fragen.

    Zu 2)
    Nun, in der Regel lässt sich trotz Pseudonym der wahre Name sehr schnell herausfinden. Das sollten gerade Profis wie Ihr wissen. Wer Euch also Böses will, wird das nutzen, die Reputation ist dahin.

    Zu 3)
    Für Pornografie gelten klare, in der Regel durch die Gesellschaft vorgegebene Regeln. Diese nicht zu überschreiten ist leicht. Peinlichkeit aber bestimmt nicht Ihr, sondern Euer Kind. Was Deinem Kind später peinlich sein wird, könnt Ihr jetzt noch nicht erahnen. Im peinlichsten Fall ist die Reputation Eures Kindes dahin. Auch wenn Ihr es heute nicht ahnt.

    Zu 4)
    Ob Ihr Euch das nicht gerade selbst schön redet? Diverse Foren sind voll mit Leistungsvergleichen und untermauernden Fotos. Das ist pures Ego, weniger Liebe.

    Gerade wer sein Kind liebt, veröffentlicht keine Bilder: Du weisst HEUTE nicht, was Du Deinen Kindern MORGEN damit antust. Du meinst es sicherlich nicht böse, aber allein weil die Möglichkeit besteht, dass Deine Kinder sich vielleicht anders entschieden hätten, solltest Du es gänzlich lassen.

    1. Danke für deinen Kommentar, Thomas. Ich sehe manche Punkte einfach anders als du. Ich bin eine verantwortungsvolle Mutter und entscheide den lieben langen Tag für meine Kinder. Ich entscheide verantwortungsvoll, was sie zu essen bekommen, wann sie ins Bett gehen, in welchem Kindergarten sie betreut werden, wie viel sie fernsehen dürfen und welche Jacke sie draußen anziehen sollen. Und für mich gehört auch dazu, dass ich verantwortungsbewusst entscheide, wann ich welches Foto von ihnen ins Internet stelle. Manche Eltern entscheiden sich für “gar nicht”, manche photoshoppen eine Katzenmaske über die Gesichter der Kinder, ich zeige harmlose Szenen unseres Alltags. Die sind meiner Meinung nach nicht pornografisch und schon gar nicht ruinieren sie die Reputation meiner Kinder. Selbst WENN ein Lehrer oder zukünftiger Arbeitgeber Fotos meiner Kinder im Netz finden sollte, wird es meinen Kindern nicht schaden. Denn ich bin davon überzeugt, dass die Fotos von meinen spielenden, malenden, backenden, essenden,… Kindern auch in 20 Jahren niemanden schocken, überraschen, stören oder irritieren werden.

  4. Hallo Karen,

    erstmal Danke für Deine ausführliche Antwort, über die ich mich ehrlich gefreut habe.
    Gerne möchte ich noch etwas ergänzen.

    Denn: Nirgends habe ich geschrieben, dass keine Fotos gepostet werden sollten. Denn, wie Du auch schreibst, Kinder sind ein Teil unseres Lebens als Eltern und Verwandte. Dennoch sollte darüber ab und zu nachgedacht werden, was man postet und ob man es unbedingt öffentlich – in Form von öffentliche Privatsphäreneinstellungen auf Facebook oder auf dem per se öffentlichen Instagram – machen muss.

    Bei Dir und Deinem Mann habe ich wenig Bedenken, dass ihr euch das gut überlegt. Ihr habt eine gute Medienkompetenz. Leider besitzen die viele Eltern nicht, da sie wenig bis gar keine beruflichen Berührungspunkte mit (Digitaler) Kommunikation in ihrem Leben haben.

    Doch auch Profis können im Stolz auf ihre Kleinen manchmal vernachlässigen, dass jedes Kind auch ein Recht am eigenen Bild und Persönlichkeitsrechte hat und es vielleicht nicht damit einverstanden wäre. Es passieren dafür einfach zu viele schöne und witzige Momente mit dem Nachwuchs, die man natürlich mit Freunden und Familie teilen möchte. Doch sind das alles Freunde auf Facebook? Achten diese darauf, die Bilder nicht weiterzugeben? Wer folgt einem auf Instagram? Das sind Dinge, die man nicht unbedingt mehr Kontrolle hat. Vielleicht ist es dem Kind später peinlich, was da online zu finden ist. Und: freut sich denn auch nicht jeder über einen Like oder einen netten Kommentar unter einem Foto? Will man mit einem Hashtag an einem Foto nicht auch Aufmerksamkeit und somit auch wieder Likes? Wie schnell erliegen wir solchen Mechanismen? Wenn dann noch das Kindchenschema und Stolz hinzukommt, man im Posting merkt, wie sehr einem das Kind des Schreibers/Veröffentlichers am Herzen liegt, dann liked man als Leser noch viel lieber. Doch damit wird auch das Foto in den Stream der Freunde des Lesers gespült, usw. Unweigerlich Kontrollverlust. Darüber sollte man zumindest mal nachdenken, ob man das wirklich will – egal, um welche Bilder es geht. Egal, wer auf den Fotos zu sehen ist.

    Aber ich finde euch extrem vorbildlich: keine Namen und nur mit bestimmten Kreisen werden die Fotos geteilt. Nichts anderes schreibe ich auch. Macht euch bewusst, was ihr wie teilt von euren Kindern. That’s it. Doch damit seid ihr einfach als Eltern wesentlich weiter als der Großteil der Bevölkerung, die nicht weiß, dass ein Coverfoto auf Facebook öffentlich ist für jeden.

    Nein, nicht jedes Foto ist potentiell für Kinderschänder interessant. Doch wer weiß schon, mit welchen Mechanismen was für Fotos für das black internet gecrawlt werden? Wie heute auch schon angemerkt worden ist: die meisten Fälle passieren auch im direkten familiären Umkreis bzw. im Bekanntenkreis. Da nützen dann auch Privatsphäreneinstellungen nichts mehr. Das gebe ich zu. Nichts ist 100%ig sicher. Aber blauäugig sollte man auch nicht sein. Nur, weil man selbst reinen Herzens ist, muss das nicht für andere gelten. Auch vielen guten Menschen ist schon viel Unheil geschehen (siehe Hiob). Damit möchte ich keine Angst schüren, nur um Bewusstsein werben.

    Lieben Gruß,
    Romy

  5. Du steht klipp und klar zu deinem Handeln, lässt dich nicht verbiegen und das ist gut so.
    Jeder kann es so machen wie er es für richtig hält.
    Schlimm sind die, die erst sagen ”oh niemals würde ich…” , dann gucken sie bei anderen und plötzlich ist ihre Meinung von gestern.
    Mach weiter so und bleibt so (offen, direkt, nett) wie du bist.
    Liebe Grüße, Maria von Sonnengelb&Himmelblau

  6. Liebe Karen,

    super Post. Vielen Dank! Auch Romys Antwort finde ich gut, aber möchte hier noch etwas anderes in den Raum stellen. Als Frau, von der es keine digitalen Kinderbilder gibt, sondern nur ganz retro : richtige Fotos.

    Ob sich die Damen und Herren, die sich heute so echauffieren und den mahnenden Finger erheben eigentlich jemals JEMALS über eines ihrer Kinderbilder aus den… 70ern, 80ern oder 90ern beschwert haben, das ebenso durch die Dia-Show nach dem Urlaub im Bekanntenkreis der Eltern die Runde gemacht hat ? Das frage ich mich wirklich. Meine Mutter hat mich NIE gefragt, ob sie den Freunden und Nachbarn unsere Urlaubsfotos aus Südfrankreich zeigen darf, auf denen ich als wenig bis gar nicht bekleidete 2 Jährige über den Strand springe…. heisst, alle unsere Nachbarn haben mich jetzt schon mal nackt gesehen o.O …. ich sollte meinen Namen ändern und auswandern… richtig? Würdet ihr das tun?
    Frage also, warum sollten meine ( noch nicht geborenen) Kinder ernsthafte Schäden davon tragen, wenn ich Fotos von ihnen auf meiner Facebookseite veröffentliche ?

    Viele liebe Grüße
    Alexandra

    1. Ich finde es ist schon ein Unterschied, ob ich im Familienkreis – also einem überschaubaren und bekannten Personenkreis – oder im Internet Fotos veröffentliche & zeige. Der Vergleich hinkt total. Die Reichweite ist eine ganz andere – die Fotos, die deine Familie damals gesehen hat, sind maximal in ihren Köpfen gespeichert. Und vielleicht hättest du dir auch im Nachhinein gewünscht, daß deine Mutter manche Fotos nicht gezeigt hätte? Bloß weil sie es so gemacht hat, musst du doch nichts in dasselbe Boot steigen, oder? Ein Foto bei Facebook oder in einem Blog zu teilen ist wie schon oben gesagt, eine ganz andere Nummer als eine Diashow vor 30 Jahren im Kreis der Familie!!

      Soll jeder machen wie er will – aber dieser “früher war das auch nicht so schlimm” nervt mich, denn es ist schlicht und einfach falsch und berücksichtigt nicht die technischen und gesellschaftlichen Veränderungen.

    2. Hallo Alexandra,

      das Zeigen Deiner Südfrankfreich-Dias hat doch wohl eine ganz andere Reichweite, als eine globale Veröffentlichung, oder? Deine Kinder-Dias sind *Dir* nicht peinlich, okay. Vielleicht sehen das Deine Kinder, die ja nicht den Rest ihres Lebens glauben, dass Eltern immer Recht haben, dies irgendwann anders.

      Und macht Euch doch *bitte* nicht vor, dass Urlaubsfotos Eurer Kleinen nicht gefragt sind: Laut LKA Hamburg sind etwa 60% der Bilder auf Festplatten, die im Rahmen pädophiler Straftaten beschlagnahmt wurden, aus öffentlich zugänglichen Sozialen Netzen! “Deren” Traum findet sich bereits in der Kinderunterwäsche-Abteilung des Quelle-Katalogs (so es den noch gäbe). Die Sichtweise, was ein solcher Täter anziehend findet, unterscheidet sich *eklatant* von dem anderer, normaler Menschen – das kann und darf man nicht mit “unseren” Augen bewerten!
      Ja, die Welt ist gut – aber das ist sie eben nicht überall. Ja, auch ich glaube an das Gute in jedem Menschen dem ich begegne (und lasse mich davon auch nicht abbringen), aber weiß auch um den Teufel in manchen. Spätestens, wenn die Strandbilder der Frühpubertierenden in Facebook-Gruppen wie (sinngemäß) “geilste Teens Deutschlands” als W*chsvorlagen verwendet werden, sind Aufschrei, Ekel und Peinlichkeit groß… :-(

      Just my two cents,
      Steven.

  7. Die blöde Kinderfrisur beim ganz normalen Spielen oder Backen kann mir als Jugendlicher schon sehr peinlich sein. Und ich kenne ganz viele Leute, die ihr Foto aus dem alten Ausweis oder Führerschein nicht zeigen. Da ist gar nichts Anstössiges an dem Foto, aber den Leuten ist das alte Aussehen jetzt einfach peinlich. Aber durchs Internet hat man jederzeit Zugriff zu dem alten Foto, man kann quasi die Diashow (die in dem anderen Kommentar erwähnt wurde) auch nochmal anschauen, wenn das Kind keine 2 mehr ist, sondern 14 und das würde ich nicht wollen, dass das von meinem Kind geht.

    Ralf

  8. Noch eine Ergänzung:
    Und man kann auch viel zeigen ohne das man was sieht. Den schönen Winterspaziergang mit Familie. Da sieht man den Kinderwagen, aber nicht das Kind. Den ersten Geburtstag auf den man so stolz ist (ist bei uns am Donnerstag soweit), da kann man den Kuchen fotografieren. So zeigt man auch, dass das man Eltern ist und das ganz viel sein Leben beeinflusst.

  9. Ich kann deinen Post nur unterschreiben.
    Sicher sollte man bewußt mit dem Internet umgehen.
    Und ja, man sollte sich genau überlegen welche Fotos man postet.
    Das trifft übrigens nicht nur für Kinderfotos zu, sondern auch für die eigenen.
    Man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen und nicht unnötig Panik schieben.
    Ich freue mich immer wenn meine Kinder Fotos von sich und den Enkel posten und bin mir sicher, davon trägt niemand einen Schaden davon.
    Wer als Erwachsener ein Problem damit hat welche Frisur er als Kind hatte oder hinter jedem Kinderfoto Unsittliches sieht, sollte sich ernsthaft überlegen ob er nicht psychologische Hilfe in Anspruch nehmen sollte.
    Zudem sollte es jedem selbst überlassen bleiben wie er das handhabt.
    Sorry aber man kann auch jede Fliege zum Problem machen.

  10. Recht hast du, liebe Karen! Ganz besonders gefällt mir der Gedanke, an das Gute im Menschen zu glauben und mögliche Gefahren zwar klar anzusprechen (wenn ein bestimmtes Alter erreicht ist), aber keine Ängste zu schüren und Paranoia zu fördern.
    Dankeschön und viele Grüße aus dem Rheinland

  11. Hallo!
    Schöner Artikel. Danke dafür.
    Gibt es eine Möglichkeit ihn auf facebook zu teilen? ☺
    Liebe Grüße von einer Mama die Fotos von ihrem Sohn auf facebook zeigt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>